Hilfe bei Altersdepression


Wenn Großvater Großmutter depressiv ist
Hilfe bei Altersdepression
Ruslan Huzau/shutterstock.com

Depressionen im Alter sind weder für die Betroffenen, noch für ihr Umfeld einfach zu handhaben. Ein neues Onlineangebot soll Angehörige, Freunde und Pflegende im Alltag unterstützen.

Jeder Fünfte über 75 depressiv

Auch alte Menschen sind vor Depressionen nicht gefeit: Immerhin leidet fast jede fünfte Bundesbürger*in über 75 Jahren unter depressiven Beschwerden. Lebt die Senior*in statt im gewohnten Zuhause in einem Pflegeheim, ist das Risiko für eine Altersdepression sogar noch viel höher.

Von Denkschwäche bis Suizid

Depressionen haben für alte Menschen oft gravierende Folgen. Sie beeinträchtigen die Kognition, also das Denkvermögen. Zudem wirken sie sich ungünstig auf bestehende Erkrankungen aus. Das passiert dann oft über Umwege, etwas wenn sich die Betroffenen aufgrund der inneren Antriebslosigkeit weniger bewegt.

Häufig wird die Depression gar nicht als echte Erkrankung realisiert, sondern als niedergedrückte Stimmung einfach hingenommen. Dieses Phänomen lässt sich sowohl bei den Betroffenen, als auch bei den Angehörigen beobachten. Dabei lohnt es sich auch bei alten Menschen, eine Depression zu bekämpfen. Und zwar mit allen Mitteln: von Medikamenten bis hin zur Psychotherapie.

Familiencoach Depression hilft

Beim Umgang mit depressiven Senior*innen oder Hochbetagten ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Um Familie, Freunde und Pflegende dabei zu unterstützen, hat die AOK ein Onlineangebot entwickelt: den sogenannten „Familiencoach Depression“. Auf dieser Webseite finden sich eine Fülle aktueller, wissenschaftlich fundierter Informationen zum Thema Altersdepression.

Tipps für Krisensituationen und zufriedenes Altern

Außerdem vermittelt der Familiencoach, wie man das Thema Depression bei alten Menschen sensibel anspricht. Denn gerade Ältere haben oft ein besonders negatives Bild von psychischen Leiden und können ihre Depression nur schwer annehmen. Daneben zeigt das Programm ganz praktisch, wie man in Krisensituationen reagiert, Erkrankte am besten unterstützt und sich selbst als helfender Angehöriger nicht überfordert. Und damit es im Alter gar nicht erst zu einer Depression kommt, gibt es auf der Webseite auch Tipps, wie man zufrieden alt wird.

Quelle: AOK

Unsere Partnerapotheke

Schloß-Apotheke

Bahnhofstr. 12
27299 Langwedel

Telefon: 04235/9 41 41
Telefax: 04235/9 41 43

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Weser-Apotheke
Inhaber Ines Koopmann, Stefan Jankovic
Telefon 04202/97 91 97
Fax 04202/7 61 04
E-Mail weser-apotheke-baden@t-online.de