Magenschonend ernähren


Was essen bei Magen-Darm-Leiden?
Magenschonend ernähren

Der Magen brennt, der Bauch bläht sich und schmerzt: Die meisten Menschen haben diese Beschwerden schon einmal erlebt. Wer regelmäßig unter Magen-Darm-Beschweden leidet, sollte seine Ernährung unter die Lupe nehmen, empfiehlt Richard Klämbt, Präsident der Apothekerkammer Bremen.

Fett und Säure erschweren die Verdauung

Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen oder Übergewicht begünstigen Magen-Darm-Probleme. Auch die Ernährungsweise betimmt in großem Maße unser Wohlbefinden. „Ernähren wir uns sehr einseitig, kann das zu einem Ungleichgewicht unseres Verdauungssystems führen“, meint Klämbt.

Bereits bei leichten Verstimmungen sollten Betroffene auf fettreiche Speisen verzichten und eine säurearme, ballaststoffreiche Ernährung bevorzugen. „Pro Woche sollten nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und zwei bis drei Eier auf dem Speiseplan stehen, dafür aber mehr fettarmer Seefisch, gekochte Kartoffeln oder gegarter Reis“, rät Klämbt. Dabei geht es vor allem darum, Magen und Darm zu entlasten. 250 Gramm Milch oder Joghurt, ein bis zwei Scheiben Käse und eine Handvoll Gemüse pro Tag unterstützen die Verdauung.

Alltagsleiden nicht unterschätzen

Wiederkehrende Beschwerden wie Durchfall, Sodbrennen und Verstopfung sollte man ernst nehmen. Klämbt erläutert: „Schnell können sich aus leichten Symptomen chronische Verlaufsformen entwickeln, wenn keine Nahrungs- und Verhaltensumstellung erfolgt.“ Ein übersäuerter Magen begünstige zum Beispiel auf Dauer Entzündungen der Magenschleimhaut – die so genannte Gastritis – sowie Geschwüre und Speisenröhrenkrebs. „Bei Sodbrennen geht es vor allem darum, die Muskelspannung des Magens zu erhöhen und die Säureproduktion zu hemmen“, erklärt Klämpt. Sein Tipp: Ingwertee stärkt die Muskeln, Kartoffeln binden die Säure.

Auf den Körper hören

Längerdauernde Verstopfungen steigern das Risiko für Entzündungen und Verschlüsse des Darmes. Umso wichtiger ist es, frühzeitig die richtigen Maßnahmen zu treffen. „Bananen, Quark, Schokolade und Weißmehl sowie zuckerhaltige Produkte verstärken die Symptome“, warnt Klämbt. Anregend auf den Darm wirken eher milchgesäuerte Getränke wie Buttermilch und Molke, verdünnte Gemüsesäfte und Joghurt.

„Wer hingegen häufig unter Durchfällen leidet, die nicht auf Bakterien und Viren zurückzuführen sind, sollte sich auf Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeit testen lassen“ empfiehlt Klämbt abschließend.

Unsere Partnerapotheke

Schloß-Apotheke

Bahnhofstr. 12
27299 Langwedel

Telefon: 04235/9 41 41
Telefax: 04235/9 41 43

News

Was tun gegen Cholesterin
Eine Person rührt Eier in einer Schüssel

Diät oder Therapie?

Die Frage beschäftigt Menschen mit zu hohen Cholesterin schon lange: Muss ich bei erhöhten Cholesterin-Werten auf das Frühstücksei verzichten? Und umgekehrt: Reicht eine Diät möglicherweise aus, um die Werte zu senken?   mehr

Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung
Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung

Bringt das was?

Für Menschen mit Diabetes ist es heutzutage normal: die kontinuierliche Messung des eigenen Blutzuckers. Doch ist die Methode auch für Gesunde sinnvoll?   mehr

Ständig Infekte beim Kita-Kind …
Ständig Infekte beim Kita-Kind …

Wie viele sind normal?

Ein bisschen nervig ist es schon: Kaum kommt das Kind in die Kita, geht es los mit den Infekten. Doch wie viele Infekte sind normal – und kann man etwas dagegen tun?   mehr

Rauchen verschlimmert Basedow
Rauchen verschlimmert Basedow

Weg mit der Fluppe!

Menschen mit einem Morbus Basedow müssen im Alltag auf einige Dinge achten. Dazu gehört, mit dem Rauchen aufzuhören – denn Nikotin verschlimmert die Erkrankung. Das gilt besonders für die Augenbeteiligung.   mehr

Menstruationstasse statt Tampons?
Menstruationstasse statt Tampons?

Weniger Kosten, weniger Müll

Menstruationstassen sind praktisch: Sie bieten den gleichen Schutz wie Binden oder Tampons, verursachen weniger Müll und sind auch noch billiger als herkömmliche Hygieneprodukte. Doch wie sieht es mit der medizinischen Sicherheit aus?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Weser-Apotheke
Inhaber Ines Koopmann, Stefan Jankovic
Telefon 04202/97 91 97
Fax 04202/7 61 04
E-Mail weser-apotheke-baden@t-online.de